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Was ist ein Google Crawler und welchen Nutzen hat das Crawling für mich?

Ein Google Crawler ist ein Bot, ein Programm von Google, das dafür verantwortlich ist, dass deine Website überhaupt im Internet gefunden wird. Google Bots durchforsten das Internet nach neuen Websites, Inhalten und Dokumenten jeglicher Art, um diese anschließend in einer riesigen Datenbank, dem Google-Index, zu verwalten.

Was ist ein Google Crawler-azoora

Inhalt

Wie funktioniert der Google Crawler?

Und nun geht’s ein wenig ins Detail…

Die Google Bots durchsuchen das Internet nach neuen Informationen. Sie laden Inhalte aus dem Netz herunter und spielen es der Suchmaschine zu. Auf diese Weise erhält die Suchmaschine eine unfassbar große Menge an Informationen über neue Websites und neuen Content. Diese Informationen werden wiederum dem Google Index zugeführt. Der Index wiederum ist die Google-Datenbank, in der alle Informationen gespeichert werden.

Wenn du als User eine Suchanfrage bei Google stellst, durchforstet Google diesen Index, um für dich die besten Antworten (Suchergebnisse) auf deine Frage zu finden. Das bedeutet dementsprechend, dass die in der Datenbank gespeicherten Informationen einer Bewertung unterzogen werden. Dazu nun im nächsten Abschnitt mehr…

Was hat der Algorithmus mit dem Google Crawling zu tun?

Das Crawling erfolgt nicht willkürlich, sondern wird von dem berüchtigten Algorithmus gesteuert. Es sind Parameter festgelegt, die eine bestimmte Gewichtung haben. Um nur ein Beispiel zu nennen:

Wird das Thema eines Beitrages durch die Verwendung von Keywords, Tags, Bildattributen, Linktexten etc. klar, dann wird dieser eine Parameter positiv bewertet. Dieselbe Webseite mit dem hervorragenden SEO-Text benötigt in unserem Beispiel jedoch extrem lange, bis sie geladen wird. Die ersten Inhalte werden erst nach 5 Sekunden sichtbar. Die Ladezeit ist ein weiterer Parameter, der in die Bewertung einfließt. In unserem Beispiel erhält die Webseite in Bezug auf diesen Parameter eine schlechte Bewertung. Alle einzelnen Parameter werden in die Gesamtbewertung einbezogen und zudem in einen Vergleich mit den Mitbewerbern gestellt. Der Algorithmus ist sehr komplex und in seiner Vollständigkeit natürlich ein Geheimnis. Die wichtigsten Kennzahlen für Google jedoch sind bekannt und sollten auch auf deiner Agenda stehen.

Core Web Vitals: Die wichtigsten Kennzahlen für Google

Ladezeit (Largest Contentful Paint - LCP)

Diese Kennzahl misst die Zeit, die es braucht, um das größte Element zu laden. Im Gegensatz dazu gibt es noch den First Contentful Paint (FCP). Das ist wiederum die Zeit, die es benötigt, bis das erste Element auf der Seite erscheint.

Reaktionsgeschwindigkeit (First Input Delay - FID)

Die Reaktionsgeschwindigkeit beschreibt die Zeit zwischen einer User-Interaktion (zum Beispiel ein Klick auf einen Button) und dem Beginn der Verarbeitung dieser Interaktion.

Visuelle Stabilität (Cumulative Layout Shift - CLS)

Damit sind plötzliche, unerwartete Verschiebungen von Elementen gemeint. Das passiert beispielsweise, wenn grafische Elemente nachgeladen werden. Solche Verschiebungen sind störend, da sie zu ungewollten Klicks führen können.

Googles oberstes Ziel ist es, den Usern das bestmögliche Ergebnis zu liefern. Das beste Ergebnis sowohl in Hinblick auf den Inhalt als auch hinsichtlich der User Experience.Ein Beispiel: Bietet eine Website top Inhalte und löst das Problem des Users, scheint die Website zunächst zu den besten Ergebnissen zu zählen. Lädt die Seite jedoch sehr langsam, dann erhält sie eine schlechte Bewertung hinsichtlich der User Experience und wird sehr wahrscheinlich das Ranking nicht anführen.

 

Was hat das Google Crawling nun mit SEO zu tun?

Wie bisher beschrieben, geht es beim Google Crawling darum, Informationen im Netz in einer Datenbank zu sammeln, dieser eine Bewertung hinsichtlich ihrer Relevanz und ihres Nutzens zu unterziehen und den Usern anschließend als Google Suchergebnisse bereitzustellen. Und da es sich nun einmal um einen Bot – Roboter, Computerprogramm – handelt, genügt es nicht, die Inhalte „einfach irgendwie“ bereitzustellen. Deinen Website-Inhalten solltest du stattdessen dringend eine gewisse Struktur geben, damit der Google Crawler die relevanten Informationen tatsächlich findet und in die Indexierung einbezieht. Und an dieser Stelle werden nun inhaltliche wie technische SEO-Maßnahmen relevant. Sie dienen im Prinzip als Signale für den Crawler, wo für die Bewertung der Seite relevante Informationen zu finden sind. Am Beispiel eines SEO-Textes ist ein solches Signal der H1-Tag. Eine weitere technische SEO-Maßnahme ist die Optimierung der Ladezeit.

Kann ich das Google Crawling beeinflussen?

Zunächst einmal kannst du das Crawling dahingehend beeinflussen, dass du es aktiv veranlassen kannst. Über die Google Search Console kannst du eine Sitemap erstellen und diese bei Google einreichen. Bei Neil Patel findest du einen ausführlichen Beitrag dazu, wie du mit Hilfe einer Sitemap die Indexierung beantragen kannst: „Wie du Google dazu bekommst, deine neue Webseite sofort zu indexieren

Du kannst des Weiteren bestimmen, welche Inhalte NICHT mit in die Indexierung einbezogen werden sollen. Das kannst du für jede einzelne Seite festlegen. Interne Links sind ein starkes Instrument, um die Website-Struktur zu stabilisieren, die Inhalte zu verlinken, die User – und den Google Crawler! – zu leiten. Diesen Links soll der Crawler natürlich folgen. Externe Links liefern deinen Usern weiterführende Informationen und dienen somit deiner Popularität, wenn du sie strategisch nutzt. Es gibt jedoch auch Websites, die du verlinken möchtest oder musst, die jedoch thematisch irrelevant sind. Werden diese Inhalte mit in die Bewertung einbezogen, dann wirkt sich das unter Umständen negativ auf das Ranking aus. Du kannst diesen Links allerdings ein nofollow-Attribut zuweisen, dass den Crawler davon abhält, die Inhalte der Zielseite in die Bewertung einzubeziehen. Erfahre in diesem nachfolgend verlinkten Beitrag mehr darüber, wie du „Link-Attribute am besten einsetzt“.

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