Was sind Menüs im Webdesign?
Ein Menü ist eine geordnete Sammlung von Links, die Besuchern die Navigation durch eine Website ermöglicht. Es ist das zentrale Orientierungswerkzeug – vergleichbar mit dem Inhaltsverzeichnis eines Buches. Über das Menü entscheiden Nutzer, welche Bereiche sie besuchen, und Suchmaschinen erkennen, wie die Website strukturiert ist.
Arten von Website-Menüs
- Hauptnavigation (Primary Menu): Das prominenteste Menü, meist im Header. Es enthält die wichtigsten Bereiche der Website und ist auf jeder Seite sichtbar.
- Footer-Menü: Ein sekundäres Menü am Seitenende, typischerweise mit rechtlichen Seiten (Impressum, Datenschutz), Sitemap-Links oder weniger prominenten Bereichen.
- Hamburger-Menü: Ein hinter einem Icon (☰) verstecktes Menü, das vor allem auf Mobilgeräten zum Einsatz kommt. Es spart Platz, verbirgt aber die Navigation – was auf dem Desktop die Auffindbarkeit verschlechtern kann.
- Sidebar-Menü: Ein vertikales Menü in der Seitenleiste, oft für Unterbereiche wie Blog-Kategorien oder Leistungsseiten genutzt.
- Breadcrumb-Navigation: Streng genommen kein klassisches Menü, sondern eine Pfadanzeige. Sie zeigt dem Nutzer, wo er sich in der Seitenhierarchie befindet, und bietet Rücksprungmöglichkeiten zu übergeordneten Ebenen.
Menüs in WordPress
WordPress verwaltet Menüs über den Menü-Editor unter Design → Menüs. Dort erstellst du beliebig viele Menüs und weist sie den Menüpositionen zu, die dein Theme bereitstellt. Die meisten Themes bieten mindestens zwei Positionen: Header und Footer. Viele Themes und Page Builder ergänzen weitere Positionen wie ein mobiles Menü, ein Top-Bar-Menü oder Sidebar-Bereiche.
Jedes Menü kann unterschiedliche Inhalte und Strukturen haben. Das erlaubt dir, die Hauptnavigation schlank zu halten und im Footer oder in der Sidebar ergänzende Links unterzubringen, die nicht in die Hauptnavigation gehören.
Worauf du bei der Menüplanung achten solltest
- Zielgruppe zuerst: Überlege, welche Seiten deine Besucher am häufigsten suchen, und mache diese über das Menü direkt erreichbar.
- Konsistenz: Das Hauptmenü sollte auf allen Seiten identisch sein. Wechselnde Menüstrukturen verwirren Nutzer und Suchmaschinen gleichermaßen.
- Redundanz vermeiden: Wenn eine Seite bereits in der Hauptnavigation verlinkt ist, braucht sie nicht zusätzlich in der Sidebar zu erscheinen – es sei denn, es gibt einen klaren kontextuellen Grund dafür.
- Testen: Lass jemanden, der die Website nicht kennt, bestimmte Informationen finden. Wenn das nicht innerhalb weniger Sekunden gelingt, stimmt etwas mit der Menüstruktur nicht.