Teamfotos für die Website: Wie unsere neuen Bilder im eigenen Büro entstanden sind

Wir raten Kunden seit Jahren zu echten Teamfotos – unsere eigenen waren trotzdem veraltet. Im Sommer 2025 hat uns Fotografin Claudia Masur im Büro fotografiert. Was wir dabei gelernt haben: Aufräumen spart Zeit, das gute Bild entsteht im Ausschnitt. Und kamerascheu zu sein, ist kein Hindernis.
Quelle: azoora. Behind the Scenes mit Claudia Masur bei azoora. Links: Claudia Masur. Hinten: Marcus Wöpe
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Wir sagen unseren Kunden seit Jahren, dass Menschen auf einer Website zuerst Gesichter sehen wollen. Unsere eigenen Teamfotos waren trotzdem veraltet, und den Termin für neue haben wir lange vor uns hergeschoben. Der Grund ist schlicht: Marcus und ich stehen beide ungern vor der Kamera. 😉

Im Sommer 2025 hat uns Claudia Masur in unserem Büro in Leipzig fotografiert. Claudia ist Businessfotografin – und, das gehört zur Offenheit dazu, auch Kundin bei uns. Wir kennen also ihre Website ziemlich gut. Wie sie arbeitet, wenn sie selbst hinter der Kamera steht, kannten wir bis dahin nur aus ihren Texten.

Warum braucht meine Website überhaupt echte Teamfotos?

Weil Besucher wissen wollen, mit wem sie es zu tun haben. Gerade bei Dienstleistungen kauft man eine Zusammenarbeit mit Menschen, und die Teamseite ist oft die Stelle, an der sich jemand entscheidet, ob er anruft.

Eine Einschätzung von uns dazu: Ein austauschbares Stockfoto beantwortet diese Frage nicht. Ein altes Foto beantwortet sie falsch. Genau das war unser Problem – die Bilder auf unserer Teamseite zeigten uns, nur eben vor ein paar Jahren.

Wie läuft ein Fotoshooting im eigenen Büro ab?

Mit einem Vorgespräch. Claudia wollte vorher wissen, wofür wir die Bilder brauchen und welcher Stil zu uns passt. Daraus ergab sich der Plan: Bilder für die Teamseite, für Instagram, für LinkedIn und als Beitragsbilder für diesen Blog.

Vorab gab es Tipps zur Kleidung, und wir haben mehrere Outfits zum Wechseln mitgebracht. Fotografiert wurde an drei Stellen:

  • am eigenen Schreibtisch, beim Arbeiten
  • in der Besprechungsecke, im Gespräch
  • vor einem ruhigen Hintergrund im Büro, für klassische Portraits

Insgesamt hat das einen halben Tag gedauert. Am Ende hatten wir rund 40 Bilder.

Macht ein aufgeräumtes Büro schon ein schönes Bild?

Nein. Aufräumen erleichtert das Shooting: Wenn wenig herumliegt und herumsteht, ist schneller aufgebaut, und es bleibt mehr Zeit für die eigentlichen Bilder. Ein schönes Bild ergibt sich daraus noch nicht. Wer glaubt, sein aufgeräumter Schreibtisch sei schon ein gutes Motiv, täuscht sich.

Das Bild entsteht im Ausschnitt. Wir hatten gründlich aufgeräumt, Claudia hat trotzdem umgestellt: Pflanzen wanderten an andere Stellen, ein Bild kam von der Wand. Ein Bild, das im Raum gut hängt, wirkt angeschnitten am Rand eines Portraits unruhig. Kabel am Schreibtisch können noch so ordentlich verlegt sein; wenn sie im Ausschnitt landen, ziehen sie den Blick. Marcus hat es hinterher so gesagt: Er wäre nie auf die Idee gekommen, das Bild abzuhängen, und auf dem fertigen Foto hätte er es wahrscheinlich auch nicht bemängelt. Gestört hätte es trotzdem.

Das ist für uns die wichtigste Erkenntnis aus dem Tag: Aufräumen spart Zeit beim Shooting. Was davon ins Bild kommt und wie es wirkt, entscheidet der Blick der Fotografin.

Was hilft, wenn man kamerascheu ist?

Klare Anweisungen. Claudia hat genau gesagt, wohin wir schauen und wie wir stehen oder sitzen sollen. Das klingt nach Kommando, nimmt aber den größten Druck raus: Man muss nicht selbst überlegen, was man mit seinen Händen macht.

Zwei Dinge haben außerdem geholfen:

  • Der Blick aufs Display. Claudia hat uns zwischendurch Fotos gezeigt. Sobald man sieht, dass es gut aussieht, wird man ruhiger.
  • Fotografiert werden beim Arbeiten. Am Schreibtisch und in der Besprechungsecke haben wir einfach weitergemacht. Diese Bilder sind am lockersten geworden.

Unser Rat an alle, denen es ähnlich geht: Plan lieber einen halben Tag ein als eine Stunde. Gehetzt wirkt man auf Fotos angespannt, und nach der ersten halben Stunde wird es ohnehin leichter. Und nimm Kleidung zum Wechseln mit – das gibt dir mehr Bilder für unterschiedliche Kanäle aus einem einzigen Termin.

Wofür nutzen wir die Bilder jetzt?

Für fast alles, was wir nach außen zeigen: die Teamseite, unsere Profile auf Instagram und LinkedIn und Beitragsbilder im Blog. Weil an drei verschiedenen Orten fotografiert wurde, sehen die Bilder auf den Kanälen nicht alle gleich aus.

Unser Eindruck beim ersten Durchsehen:

Ramona: “Das sieht wirklich nach uns aus! Wir sind vom Typ her sehr unkompliziert und nur selten sehr ernst. Das sollen auch die Fotos wiederspiegeln, ohne an Professionalität einzubüßen. Das ist Claudia auf Anhieb gelungen!”

Wie Claudia selbst mit ihrer Website in KI-Antworten auftaucht, haben wir übrigens in einem Fallbeispiel beschrieben. Ihre Sicht auf unser Shooting steht auf ihrem Blog: Firmen-Fotoshooting im Büro.

Fazit: Lohnen sich neue Teamfotos für die Website, auch wenn man kamerascheu ist? Ja, mit genug Zeit

Erst mal durchatmen: Vor der Kamera locker zu sein, ist keine Voraussetzung. Das übernimmt eine gute Fotografin mit klaren Ansagen. Lass das Shooting nicht an der Sorge scheitern, steif zu wirken.

Drei Handgriffe für dein eigenes Shooting:

  1. Vorher klären, wofür die Bilder gebraucht werden – Website, Social Media, Blog.
  2. Einen halben Tag einplanen und Kleidung zum Wechseln mitbringen.
  3. Aufräumen, und den Rest der Fotografin überlassen.

Wenn du wissen willst, wie deine Teamseite und deine Bilder bei Google und in KI-Antworten ankommen, schreib uns.

Ein Beitrag von
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Ramona Wöpe

SEO- & GEO-Strategin bei
azoora

SEO- & GEO-Strategin bei azoora. Macht Websites von Selbstständigen und kleinen Unternehmen sichtbar – in Google und in den Antworten von KI wie ChatGPT und Perplexity.

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Dieser Beitrag ist Teil unseres Leitartikels

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