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SEO-freundliche URLs und wie du deine Inhalte sauber voneinander trennst

Wenn sich Titel und URLs zu stark ähneln, fällt es Google schwer, die Seiten zu unterscheiden – und sie könnten in direkter Konkurrenz zueinander stehen. Das kann dazu führen, dass keine der Seiten optimal rankt. Wie sehen SEO-freundliche URLs also aus und wie vermeidest du es, dass deine Seiten miteinander konkurrieren?
Was sind SEO-freundliche URLs - Ramona Woepe von azoora
Übersicht

Warum sich ähnliche Inhalte, Seitentitel und URLs auf deiner Website ins Gehege kommen – und wie du das vermeidest

Wer regelmäßig Content erstellt, kennt das Problem: Du hast ein großes Thema, das aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden kann – und plötzlich gibt es mehrere Blogartikel, Landingpages oder Unterseiten mit sehr ähnlichen Seitentiteln und URLs. Genau hier wird es gefährlich! Wenn sich Titel und URLs zu stark ähneln, fällt es Google schwer, die Seiten zu unterscheiden – und sie könnten in direkter Konkurrenz zueinander stehen. Das kann dazu führen, dass keine der Seiten optimal rankt. Wie sehen SEO-freundliche URLs also aus und wie vermeidest du es, dass deine Seiten miteinander konkurrieren?

Was sind SEO-freundliche URLs?

„SEO-freundliche URLs“ sind Webadressen, die so gestaltet sind, dass sie für Suchmaschinen und Nutzer leicht verständlich sind. Sie enthalten relevante Keywords, sind klar strukturiert und vermeiden unnötige Zeichen oder lange, kryptische Zeichenfolgen. Eine gute SEO-URL beschreibt den Inhalt der Seite präzise, verbessert die Nutzererfahrung und hilft Google, die Seite besser einzuordnen.

Beispiel:

✅ deineseite.de/seo-tipps-url-struktur (verständlich, präzise, keywordoptimiert)

❌ deineseite.de/index.php?id=123 (unklar, nicht optimiert)

Warum kann das problematisch sein?

Google bevorzugt eindeutige, klare Inhalte. Wenn mehrere Seiten deiner Website um dasselbe Keyword konkurrieren („Keyword-Kannibalisierung“), weiß Google nicht, welche Seite relevanter ist – und im schlimmsten Fall werden alle betroffen Seiten schlechter gerankt.

Das Problem an einem Beispiel erklärt

Angenommen, du hast dich auf Grafikdesign spezialisiert und hast mehrere Inhalte zum Thema „Freebie bzw. Lead Magnet“. Ein Blogartikel gibt einen allgemeinen Überblick über Freebie-Gestaltung, eine Landingpage bietet eine konkrete Checkliste zur Erstellung eines Lead Magnets, und ein weiterer Beitrag erklärt, wie man ein E-Book als Freebie erstellt. Ohne klare Abgrenzung in Bezug auf die Seitentitel und die URL (ganz abgesehen von den spezifischen Inhalten, die sich ebenfalls klar voneinander abgrenzen sollten), könnte Google nicht erkennen, wie sich die Seiten unterscheiden – und sie könnten sich gegenseitig das Ranking streitig machen.

Wie du deine Inhalte sauber voneinander trennst

So verhinderst du, dass deine Inhalte sich gegenseitig ausbremsen:

1. Klare Abgrenzung der Themen

Jeder Beitrag sollte eine eigene, spezifische Ausrichtung haben. Beispiel:

  • „Lead Magnet erstellen: Der umfassende Blogguide“ → Allgemeiner Überblick mit Tipps und Beispielen
  • „Lead Magnet erstellen: Deine Schritt-für-Schritt-Anleitung zum perfekten Freebie“ → Praxisorientierte Anleitung mit Checkliste
  • „Lead Magnet erstellen: So baust du einen Online-Kurs als Freebie auf“ → Fokus auf Online-Kurse als Lead Magnet

2. Eindeutige Seitentitel & Permalinks

Jede Seite braucht einen klar unterscheidbaren Titel und eine eindeutige URL:

  • Falsch: für mehrere Seiten ähnlich
    • deineseite.de/lead-magnet-erstellen
    • deineseite.de/lead-magnet
    • deineseite.de/blog/lead-magnet-erstellen

Du musst wahrscheinlich zweimal hinschauen, um zu erkennen, wo genau die Unterschiede liegen.

  • Besser: deutliche Unterscheidung der URL
    • deineseite.de/blog/lead-magnet-erstellen-blogguide
    • deineseite.de/lead-magnet-freebie-anleitung
    • deineseite.de/lead-magnet-onlinekurs

3. Gezielte Keyword-Optimierung

Statt für alle Seiten dasselbe Haupt-Keyword zu verwenden, variiere es:

  • Seite 1: Lead Magnet erstellen Blog
  • Seite 2: Lead Magnet Freebie Anleitung
  • Seite 3: Lead Magnet Online-Kurs

4. Interne Verlinkung strategisch nutzen

Statt dass deine Seiten gegeneinander arbeiten, sollten sie sich gegenseitig stärken. Verlinke also gezielt zwischen den Seiten und zeige Google so die inhaltlichen Zusammenhänge.

5. Canonical Tags verwenden (wenn nötig)

Falls zwei Seiten sich inhaltlich wirklich stark ähneln, kannst du durch ein Canonical-Tag festlegen, welche Seite von Google priorisiert werden soll.

Kurzer Exkurs:

Ein Canonical-Tag ist wie ein kleiner Hinweis für Google, der sagt: ‚Hey, das hier ist die wichtigste Seite zu diesem Thema – bitte zeig diese in den Suchergebnissen an!‘ So verhinderst du, dass sich ähnliche Seiten gegenseitig Konkurrenz machen. Die anderen Seiten werden trotzdem indexiert und können weiterhin gefunden werden, aber Google weiß dann, welche Seite die Hauptseite ist und priorisiert sie in den Suchergebnissen.

Fazit zum Thema „SEO-freundliche URLS“: Ordnung zahlt sich aus

Ähnliche Themen zu behandeln, ist nicht nur völlig in Ordnung, sondern trägt sogar dazu bei, dass du als Experte in diesem Thema wahrgenommen wirst und deine Autorität stärkst. Solange du darauf achtest, dass jede Seite ihren eigenen Fokus hat und sich klar von den anderen abgrenzt. Mit den richtigen Maßnahmen kannst du nicht nur Keyword-Kannibalisierung vermeiden, sondern auch dein SEO langfristig stärken.

 

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