Was sind Bezeichnungen im Webdesign?
Bezeichnungen – auch Labels genannt – sind die sichtbaren Texte, die auf Buttons, Menüpunkten, Formularfeldern und anderen interaktiven Elementen stehen. Im Kontext der Website-Navigation meint „Bezeichnung” den angezeigten Text eines Menüpunkts: also das, was der Nutzer in der Navigationsleiste liest und anklickt.
Die Bezeichnung eines Menüelements muss nicht mit dem Seitentitel übereinstimmen. Eine Seite mit dem Titel „Unsere umfassenden Leistungen im Bereich Webdesign und Suchmaschinenoptimierung” kann im Menü schlicht als „Leistungen” erscheinen. In WordPress lässt sich der angezeigte Text im Menü-Editor für jeden Eintrag separat festlegen.
Warum Bezeichnungen wichtig sind
Menübezeichnungen sind oft das Erste, was ein Besucher auf deiner Website bewusst liest. Sie entscheiden darüber, ob jemand den richtigen Menüpunkt findet oder verwirrt die Seite verlässt. Gleichzeitig sind sie Ankertexte für interne Links – und damit direkt relevant für SEO.
- Nutzerführung: Klare, verständliche Labels senken die kognitive Last. Ein Nutzer muss sofort verstehen, was sich hinter einem Menüpunkt verbirgt – ohne nachzudenken.
- SEO-Relevanz: Google wertet den Ankertext interner Links als Signal für den Inhalt der Zielseite. „Holzterrassen” als Menübezeichnung stärkt das Ranking der verlinkten Seite für genau dieses Keyword.
- Barrierefreiheit: Screenreader lesen Menübezeichnungen vor. Unklare oder kryptische Labels erschweren die Navigation für Menschen mit Sehbehinderung.
Best Practices für Menübezeichnungen
- Konkret statt generisch: „Zahnreinigung” ist besser als „Leistung 1″. „Terrassen aus Holz” ist besser als „Produkte”.
- Kurz halten: Ein bis drei Wörter pro Menüpunkt sind ideal. Lange Bezeichnungen brechen das Layout und wirken unübersichtlich.
- Konsistente Sprache: Wenn du im Menü „Leistungen” schreibst, sollte die Zielseite nicht „Services” heißen. Einheitliche Begriffe schaffen Vertrauen.
- Nutzersprache verwenden: Verwende die Begriffe, die deine Zielgruppe tatsächlich sucht – nicht interne Fachbegriffe oder Marketing-Jargon.
- Verben sparsam einsetzen: Menüpunkte sind in der Regel Nomen. „Kontakt” funktioniert besser als „Kontaktieren Sie uns”.