Untermenüs

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Was sind Untermenüs?

Ein Untermenü ist eine Gruppe von Navigationspunkten, die einem übergeordneten Menüeintrag zugeordnet ist. Klickt oder hovert ein Nutzer auf den Hauptpunkt, werden die darunter liegenden Einträge sichtbar – entweder als aufklappende Liste (Dropdown) oder als eingerückte Ebene in einem mobilen Menü. Untermenüs bilden die hierarchische Struktur einer Website direkt in der Navigation ab.

Ein einfaches Beispiel: Der Hauptmenüpunkt „Leistungen” enthält die Untermenüpunkte „Webdesign”, „SEO” und „Content-Erstellung”. Jeder dieser Einträge verweist auf eine eigene Seite, ist aber thematisch dem Oberbegriff zugeordnet.

Wie Untermenüs die Seitenstruktur abbilden

Die Navigation einer Website ist im Idealfall ein direktes Abbild der inhaltlichen Struktur. Untermenüs machen diese Struktur für Nutzer sichtbar und nachvollziehbar. Sie zeigen auf einen Blick, welche Themen zusammengehören und wie sich einzelne Seiten zueinander verhalten.

Dabei folgen Untermenüs dem Prinzip der Eltern-Kind-Beziehung: Jeder Unterpunkt (Kind) gehört zu genau einem übergeordneten Punkt (Eltern). Diese Beziehung spiegelt sich auch in der URL-Struktur wider – /leistungen/webdesign/ zeigt sowohl Nutzern als auch Suchmaschinen, dass „Webdesign” ein Teilbereich von „Leistungen” ist.

Für Suchmaschinen ist diese klare Zuordnung wertvoll. Google erkennt über die Menüstruktur und die interne Verlinkung, welche Seiten thematisch zusammengehören und welche Seite das übergeordnete Thema abdeckt. Eine saubere Hierarchie im Menü unterstützt damit direkt die inhaltliche Architektur deiner Website.

Wann ist eine verschachtelte Navigation sinnvoll?

Nicht jede Website braucht Untermenüs. Ob sie sinnvoll sind, hängt vom Umfang und der Komplexität deiner Inhalte ab:

  • Sinnvoll bei 15+ Seiten: Sobald deine Website mehr als eine Handvoll Seiten hat, die sich in logische Gruppen einteilen lassen, helfen Untermenüs bei der Orientierung. Ohne sie wird die Hauptnavigation schnell unübersichtlich.
  • Sinnvoll bei klaren Themenbereichen: Wenn sich deine Inhalte natürlich in Kategorien gliedern – etwa Produkte, Leistungen, Branchen oder Standorte – bilden Untermenüs diese Struktur intuitiv ab.
  • Weniger sinnvoll bei flachen Strukturen: Eine Website mit fünf bis zehn gleichwertigen Seiten (z. B. Startseite, Über uns, Leistungen, Referenzen, Kontakt) braucht keine Untermenüs. Hier reicht eine einfache, einzeilige Navigation.
  • Weniger sinnvoll bei erzwungener Tiefe: Untermenüs sollten echte inhaltliche Zusammenhänge abbilden, keine künstlichen. Wenn du Seiten nur deshalb in ein Untermenü packst, weil die Hauptnavigation „zu voll” wirkt, ist das ein Zeichen für ein grundsätzliches Strukturproblem.

Untermenüs in WordPress anlegen

In WordPress erstellst du Untermenüs über den Menü-Editor unter Design → Menüs. Ziehe einen Menüpunkt einfach leicht nach rechts unter einen anderen Eintrag – WordPress rückt ihn ein und macht ihn damit zum Unterpunkt. Das funktioniert mit Seiten, Beiträgen, Kategorien und benutzerdefinierten Links gleichermaßen.

WordPress unterstützt standardmäßig mehrere Verschachtelungsebenen, also Untermenüs innerhalb von Untermenüs. In der Praxis solltest du dich aber auf maximal zwei Ebenen beschränken: Hauptmenü → Untermenü. Tiefere Verschachtelungen sind auf dem Desktop schwer zu bedienen und auf Mobilgeräten kaum noch navigierbar.

Typische Fehler bei Untermenüs

  • Hauptpunkt nicht klickbar: Manche Websites nutzen den übergeordneten Menüpunkt nur als Label, ohne dass er selbst auf eine Seite verlinkt. Das verschenkt eine wichtige Einstiegsseite und verwirrt Nutzer, die gezielt auf den Oberbegriff klicken.
  • Inkonsistente Tiefe: Wenn ein Menüpunkt drei Unterebenen hat und ein anderer gar keine, wirkt die Navigation unausgewogen. Halte die Verschachtelungstiefe möglichst einheitlich.
  • Zu viele Einträge pro Ebene: Ein Untermenü mit 15 oder mehr Punkten verfehlt seinen Zweck. Wenn du so viele Unterpunkte hast, überleg, ob sich diese nochmals sinnvoll gruppieren lassen – oder ob ein Mega-Menü die bessere Lösung ist.
  • Mobile Darstellung ignoriert: Auf Smartphones werden Untermenüs meist als einklappbare Listen dargestellt. Teste, ob die Einträge gut erreichbar sind, ob genügend Abstand zwischen den Tap-Targets besteht und ob die Verschachtelung auf kleinen Bildschirmen noch verständlich ist.

 

 

 

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